Ein großes Herz – als Metapher steht es für Güte und Mitmenschlichkeit und bei Sportlern zeugt es von ausdauerndem Training. Aber das Herz kann auch durch Krankheiten wachsen und ist dann anfälliger für Infarkte. Professor Kristina Lorenz hat mit ihrer Gruppe im RVZ-Netzwerk Hinweise entdeckt, wie man solch krankhaftes Herzwachstum künftig gezielter verhindern könnte.| mehr |
E. coli ist grün, Grippeviren blau und das als „Krankenhauskeim“ bekannte Bakterium Staphylococcus aureus orange. In bedrohlichen Klumpen kriechen sie über das Spielfeld und versuchen die Zelle zu infizieren. Aufhalten kann sie nur eine entsprechend hochgerüstete Immunabwehr – und dafür muss der Spieler selbst sorgen bei „Cell Invaders“, dem neuen Computerspiel aus dem Rudolf-Virchow-Zentrum.| mehr |
Proteine, die ihre Partner umklammern und mit thermischen Bewegungen eine Sollbruchstelle induzieren: Damit Zellen ihren Aufgaben nachgehen können, haben sie im Laufe der Evolution viele Tricks entwickelt. Forscher der Uni Würzburg und des Rudolf-Virchow-Zentrums haben jetzt erstaunliche Details eines solchen Vorgangs aufgeklärt. | mehr |
Die US-Amerikanerin Dr. Ann Wehman startet am Montag, 14. Januar, eine neue Nachwuchsgruppe am Rudolf-Virchow-Zentrum. Das Hauptaugenmerk ihrer Forschung gilt der Zellmembran, der Hülle um die Zelle. Besonders die Abspaltung kleiner Bläschen von der Membran wird die neue Forschungsgruppe Membranbiologie am DFG-Forschungszentrum der Universität Würzburg unter die Lupe nehmen.| mehr |
Wie frei ist die Wissenschaft in Singapur? Spielt in Jordanien Religion eine große Rolle für die Forscherarbeit? Wieviel strenger sind Laborchefs in Südamerika? Und stimmt das Gerücht, dass es Winkel der Welt gibt, wo Schuhe im Labor unerwünscht sind, weil sie Dreck hereintragen?| mehr |
In weihnachtlichen Farben kommt dieses aktuelle Forschungsbild aus dem Würzburger Rudolf-Virchow-Zentrum daher. Was hier so rot leuchtet sind jedoch keine Christbaumkugeln, sondern sogenannte G-Protein-gekoppelte Rezeptoren. | mehr |
Würzburger Wissenschaftler haben zum ersten Mal Vorgänge der Immunabwehr in ganzen Gewebestücken sichtbar gemacht. Die Forscher um Dr. Andreas Beilhack stellen ihre 3D-Mikroskopietechnik in der aktuellen Ausgabe des angesehenen Fachmagazins The Journal of Clinical Investigation vor.| mehr |
Zur richtigen Zeit am richtigen Ort das Richtige tun: Wie Tiere das schaffen und damit ihr Überleben sichern, wird an der Uni Würzburg untersucht – in einem neuen Sonderforschungsbereich, den die Deutsche Forschungsgemeinschaft mit rund sieben Millionen Euro fördert.| mehr |
Der Forschungsstandort Würzburg wächst. Ab 2013 soll auf dem Medizincampus eine neue Forschungsgruppe der Max-Planck-Gesellschaft mit drei Abteilungen entstehen. Ihr Thema: die Wechselwirkungen zwischen Immunsystem und anderen Organsystemen.| mehr |
Das Immunsystem trägt bei Schlaganfällen zur Schädigung des Gehirns bei. Wissenschaftler der Universitäten Würzburg und Münster zeigen im renommierten Fachjournal BLOOD erstmals, wie bestimmte T-Helferzellen ins Geschehen verwickelt sind.| mehr |
Gerade noch haben Forscher am Würzburger Rudolf-Virchow-Zentrum zu G-Protein gekoppelten Rezeptoren getagt, prompt wurde heute der Nobelpreis für Chemie auf just diesem Gebiet verliehen. Die Wissenschaftler gratulieren den Preisträgern Robert Lefkowitz und Brian Kobilka, beide langjährige Weggefährten des Zentrums-Sprechers Martin Lohse. | mehr |
Internationale Top-Wissenschaftler auf dem Feld der G-Protein-gekoppelten Rezeptoren (GPCR) tagen vom 7. bis 9. Oktober am Rudolf-Virchow-Zentrum.| mehr |
Schlafstörungen, Wasser in den Beinen, Atemnot – Herzschwäche ist eine der häufigsten Diagnosen in Deutschland. Würzburger Wissenschaftler, unter anderem am Rudolf-Virchow-Zentrum, forschen an verschiedenen Einflüssen auf diese Krankheit – und sind dabei jetzt einen wichtigen Schritt weiter gekommen.| mehr |
Erfolg in der Exzellenzinitiative: Die Würzburger Graduiertenschule für Lebenswissenschaften wird auch in den kommenden fünf Jahren mit mehreren Millionen Euro gefördert. Das hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) am 15. Juni bekannt gegeben.| mehr |
Im vergangenen Jahr schon hatte die Leopoldina sie zum Mitglied ernannt – jetzt hält Prof. Caroline Kisker auch die dazugehörige Urkunde in den Händen. Die Nationale Akademie der Wissenschaften verlieh am Mittwoch, 23. Mai, die Mitgliedsurkunden an 13 renommierte Wissenschaftler.| mehr |
Ihre Themen reichen vom Blutgerinnsel bis zum Schlaganfall, von der Herzmuskelschwäche bis zur Rolle des Blutkreislaufs bei Alzheimer – weltweit führende Kreislaufforscher sind am 21. und 22. Juni in Würzburg zu Gast. Zu der internationalen Konferenz laden drei Forschungseinrichtungen gemeinsam ein. | mehr |
Wenn es um gefährliche Antibiotika-resistente Erreger im Krankenhaus geht, taucht früher oder später der Name Staphylococcus aureus auf. Ein Angriffspunkt für die Entwicklung neuer Wirkstoffe speziell gegen dieses Bakterium ist das Enzym FabI. Dessen Struktur haben Forscher des Würzburger Rudolf-Virchow-Zentrums eingehend charakterisiert – und Hinweise darauf gefunden, warum Staphylococcus aureus auf eine Hemmung dieses Enzyms anfälliger reagiert als andere Bakterienarten.| mehr |
Patienten mit Autoimmunerkrankungen neigen oft auch zu Atherosklerose - Gefäßverkalkung. Wissenschaftler des Rudolf-Virchow-Zentrums konnten nun einen ursächlichen Mechanismus für den Zusammenhang aufdecken.| mehr |
Wissenschaftler der Universität Würzburg haben bei Krebszellen eine Schwachstelle entdeckt, die sich als viel versprechender Angriffspunkt für neuartige Medikamente anbietet. Die Pharmaindustrie hat bereits ihr Interesse an der Entdeckung bekundet. | mehr |
In Europa gilt die Pest als besiegt. Doch in anderen Teilen der Welt taucht sie immer wieder auf – in Madagaskar, im Kongo, in Peru. Weil die Erreger gegen gängige Antibiotika resistent werden, müssen dringend neue Wirkstoffe entwickelt werden. Dabei ist jetzt ein Fortschritt gelungen.| mehr |
Der demographische Wandel und die wachsende Weltbevölkerung lassen künftig den Bedarf an innovativen pharmazeutischen Wirkstoffen weiter steigen. Mit Hilfe biowissenschaftlicher Forschung gelingt es, insbesondere komplexe Erkrankungen wie Krebs, Infektionskrankheiten und kardiovaskuläre Erkrankungen ursächlich zu entschlüsseln und zielgerichtet zu behandeln. Die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Industrie und Klinik spielt dabei eine entscheidende Rolle. Diese Themen stehen im Mittelpunkt des 5. Kooperationsforums "Drug Development", das die Bayern Innovativ GmbH als Koordinator des internationalen „Netzwerk Life Science" gemeinsam mit dem Rudolf-Virchow-Zentrum der Universität Würzburg am 1. Dezember 2011 ausrichtet.| mehr |
„Kanalarbeiter, die die Straße aufreißen, dürfen keine Elektroleitungen beschädigen. Sonst liegt die Stadt im Dunkeln. Ein Operateur trägt die gleiche Verantwortung. Auch er darf keine Nerven verletzen.“ Mit diesem Vergleich verdeutlichte Nobelpreisträger Roger Tsien vergangene Woche die Schwierigkeit einer Operation. „Ein Tumor verändert meist den Verlauf einer Nervenbahn. Der Arzt kann nur noch raten, wie diese weiter läuft.“ Zugleich präsentierte der Zellbiologe Ansätze, die dieses Dilemma vielleicht bald lösen. Mit Hilfe von Fluoreszenzmarkern lassen sich Tumor- sowie Nervengewebe gezielt sichtbar machen.| mehr |
Interessierte Nachwuchswissenschaftler von acht bis zwölf Jahre können sich für Rudis Forschercamp bewerben. Ab November 2011 hat das beliebte Kinderlabor am Rudolf-Virchow-Zentrum der Universität Würzburg wieder Plätze zu vergeben. Biologie, Chemie, Physik und Medizin - vier Wochen am Stück heißt es dann jeweils eine andere Naturwissenschaft spielerisch entdecken.| mehr |
Bei der Forschungsbörse, initiiert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), handelt es sich um eine Onlineplattform, auf der Lehrer nach Gesundheitsforschern vor Ort suchen können. Der Sprecher des Rudolf-Virchow-Zentrums Prof. Dr. Martin Lohse findet, dass diese Aktion volle Unterstützung verdient. „Wir stellen immer wieder fest, echte Forscher können am Besten für Forschung begeistern.“ Aus diesem Grund sind alle Gruppenleiter des Rudolf-Virchow-Zentrums auf der Seite zu finden.| mehr |
Prof. Caroline Kisker, Inhaberin des Lehrstuhls Strukturbiologie der Universität Würzburg und Gruppenleiterin am Rudolf-Virchow-Zentrum, ist zum Mitglied der Leopoldina gewählt worden. Die Nationale Akademie der Wissenschaften berät Politik und Gesellschaft und repräsentiert die deutsche Wissenschaft international. Caroline Kisker wird künftig in der Sektion Biochemie und Biophysik tätig sein.| mehr |
Die Hentschel-Stiftung „Kampf dem Schlaganfall“ hat heute erstmals einen Preis für eine exzellente Leistung in der Schlaganfallforschung verliehen. Ausgezeichnet wurde Ina Hagedorn vom Rudolf-Virchow-Zentrum in Würzburg für ihre Untersuchungen zu einem neuen Wirkstoff, der eine nebenwirkungsarme Vermeidung von Thrombosen verspricht.| mehr |
1:0 ist der Spielstand, den die Fruchtfliegen voraussagen. Nach Krake Paul hoffen Wissenschaftler am Rudolf-Virchow-Zentrum in Würzburg nun mithilfe eines Fliegenorakels den Ausgang der Fussball-WM der Frauen vorherzusehen. „Krake Paul hat nur Futter gefressen. Doch unsere Fliegen spielen tatsächlich Fussball. Daher haben wir vollstes Vertrauen in die Ergebnisse “, so die Initiatoren der Aktion.| mehr |
Irina Pleines erhielt den Wollheim-Preis 2011. Die Auszeichnung wurde der Nachwuchswissenschaftlerin im Rahmen der Promotionsfeier der Universität Würzburg überreicht. Der mit 2.000 Euro dotierte Preis wird jährlich an die beste Promotionsarbeit der medizinischen Fakultät auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Forschung verliehen. Die Preisträgerin ist am Rudolf-Virchow-Zentrum in der Arbeitsgruppe „Vaskuläre Biologie“ von Bernhard Nieswandt tätig.| mehr |
Das Chemokin CCL17 ist an der Atherosklerose beteilig und lässt ungebremst Plaques entstehen. Das hat nun ein internationales Forscherteam um Privatdozentin Alma Zernecke vom Rudolf-Virchow-Zentrum der Universität Würzburg und Professor Christian Weber von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München heraus gefunden. In einer Veröffentlichung im „Journal of Clinical Investigation“ konnten sie nachweisen, dass das Signalprotein den gesunden Selbstregulierungsmechanismus des Immunsystems unterdrückt. Die Immunreaktion wird nicht mehr abschwächt bzw. begrenzt: Das Immunsystem gerät außer Kontrolle, die Entzündung wird zum Dauerzustand.| mehr |
Professor Bernhard Nieswandt ist seit 01.04.11 Sprecher des Sonderforschungsbereichs (SFB) 688 „Mechanismen und Bildgebung von Zell-Zell-Wechselwirkungen im kardiovaskulären System“. Damit tritt er die Nachfolge von Professor Ulrich Walter an.| mehr |